endlich-fit.net
Mittwoch, 4. Juni 2008 | Autor: Autor: dirk rottig
Nur die kurze Info, dass mein Blog: www.endlich-fit.net gehackt wurde. Werde mich abends ransetzen.
Update: des Rätsels Lösung wieder an gewohnter Stelle.
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menschlich…
Sonntag, 25. Mai 2008 | Autor: Autor: dirk rottig
habe via gaya den Link empfohlen bekommen.
Es gibt Situationen, in der man die Contenance verlieren kann…
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Schmachtenhagen entdeckt
Sonntag, 30. März 2008 | Autor: Autor: dirk rottig
Mehrfach wurde es uns bereits empfohlen: Der Bauernmarkt in Schmachtenhagen im Norden Berlins.
Morgenstund hat Brezel im Mund, so sind wir ,mit Stefan und Josie im Gepäck über Land gefahren. Keine halbe Stunde, wir waren bereits da. Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte, ließen wir uns mit der Bimmelbahn im Rahmen einer Stallführung fahren.
Für die Kinder ist das wahrlich ein Erlebnis: Kühe mit ihren Kälbern, Schweine mit Ihren Ferkel und im Hühnerstall die Eier einsammeln. Das war wahrlich ein komisches Gefühl. Inmitten von 300 gefiederten Damen, pickend in meine Schuhe und in die Hose den Wettlauf um das wärmste Ei anzutreten.
Ehrlich gesagt, kam ich mir ein wenig schäbig vor, der brütenden Henne unter den Rock zu greifen und das nestwarme Ei zu klauen. Nachdem ich zwanzig Hennen um ihren Nachwuchs gebracht hatte, ging es weiter.
Luke, unser Windelpuper war interessiert und neugierig bei der Sache. Ja, ein Kind muss lernen, wie ein Schnitzel oder eine Roulade vorher aussah. Fleisch kommt eben nicht ursprünglich aus einem Supermarkt.
Nach einem phantastischen Schnitzel mit Beilagen noch in den angrenzenden Markt und frisch geschlachtetes und geräuchertes mitgenommen. Klar, die Packung im Supermarkt ist bei weitem billiger. Klar aber auch; die Wurst von heute schmeckt dafür nach Wurst.
War toll und wir werden sicherlich noch öfter in diesem Jahr ein Besuch abstatten.
Wer es ebenfalls kennen lernen möchte, kann sich hier informieren.
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Kriminaltheater
Donnerstag, 27. März 2008 | Autor: Autor: dirk rottig
Nun haben wir es doch endlich mal geschafft, einen gemeinsamen Termin mit meinen Eltern zu finden, um ein wenig Kultur zu pflegen. Programmpunkt lautete Kriminaltheater.
Gespielt wurde “die Mausefalle”, ein Stück von Agatha Christie, der Schöpferin von Miss Marple.
Teils heiter und spannend bis zum Schluss. Von unseren vier Tips, wer der Mörder schlussendlich sei, lagen natürlich alle daneben. So wirkte das Stück kurzweilig.
Erst im Abgang kamen einige Fragen auf. Ziemlich zufällig, wie die Handlung ihren Lauf nahm. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Berliner Leser, der sich Stück anschauen möchte.. und sollte.
In meinen unfreiwilligen Mühen, weniger TV zu schauen, war das Ensemble eine willkommene Ablenkung.
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Luke’s Unfall
Freitag, 21. Dezember 2007 | Autor: Autor: dirk rottig
Er mag die Kita inzwischen, das möchte ich nicht leugnen.
Aber irgendwie steckt der Wurm drin. Gerade vor Wochen ist er derart gestürzt, dass er nachts ins Krankenhaus mit Verdacht auf Schädelhirntrauma eingeliefert wurde. 48 Stunden Beobachtung, wo wir ihn niemals allein gelassen haben. Meine Frau hat nachts bei ihm am Bett übernachtet und ich habe die Tagesschicht absolviert.
Das kann passieren. Ein falscher Tritt auf eine Nuckelflasche und mit ordentlich Schwung den Kopf mit einem Regal gekreuzt. Das sah schon übel aus. Sein Verhalten war erst unauffällig, aber nachts - und ich kann es nicht anders beschreiben - kotzte er sich die Seele aus dem Leib. Das sind die Momente, die einen als Mann die STVO in den Hinterkopf plumpsen lassen.
Gestern ist es nun wieder einmal passiert. Er sei die Treppe hoch gestürzt!
Susi rief mich an und berichtete mir, dass sie auf dem Weg zum Arzt sei und erzählte mir den Hergang in der Kita und beschrieb mir das Aussehen “Bitte erschrecke abends nicht, wenn Du ihn siehst!”
Ich rief die Kita an. Nach mind. einer halben Stunde hatte die Leitung noch keine genaue Kenntnis über den Sachverhalt. Man müsse erst noch fragen! Das war der Gipfel der Unverfrorenheit! Ich konnte das nicht glauben! Man müsse noch das Gespräch mit dem Betreuer führen und man entschuldige sich für den Vorfall.
ich war platt! Keine genaue Kenntnis - als Leitung? ich suchte Rat bei Kollegen, die ebenfalls Väter sind. Anzeige gegen unbekannt stellen, so die konkludente Devise. Früher hätte ich das auch sofort gemacht, doch ich versuchte, mich wieder zu beruhigen.
ich rief das Jugendamt an, informierte mich über die Mittel, die mir zur Verfügung stehen. Im Anschluss telefonierte ich mit dem Träger. Scheinbar war die stellvertretende GF bereits informiert. Ich berichtete, dass das bereits der zweite Zwischenfall binnen Wochen in dieser Schwere war und bat um einen Termin.
Das Jugendamt rief wieder an und nannte eine Nummer der “Kita-Aufsicht”. Mir wurde bestätigt, dass das schon seltsam ist, was da passiert ist. Ein am Abend geführtes Gespräch mit einer befreundeten Erzieherin bestätigte mir, dass hier fahrlässig gehandelt wurde.
Das Jugendamt fragte mich, ob wir gewillt sind zu wechseln. ich erwiderte, dass ich keinen Sinn darin sehe. Zum einen kann das in anderen Kitas genauso passieren. Zum anderen ist Flucht keine Lösung. Ich bat um einen Termin in der Kita mit der GF, der Leitung, einem Betreuer, der Elternvertretung und mir.
Wir müssen eine Lösung finden, dass derartiges nicht noch einmal passiert. So wäre es möglich, die Kleinsten nach unten ins Erdgeschoss umzuziehen oder die STEIN-Treppen mit Teppich abzudämmen. Des Weiteren sehe ich Bedarf an einer anderen Organisation, Kinder in ein anderes Geschoss zu bringen. Möglichkeiten gibt es zur Genüge. Schade nur, dass eine Kita nicht von alleine darauf kommt…
Die Dame vom Jugendamt war überrascht und erleichtert. Allzuoft sehen Eltern nur in der Flucht einen Ausweg aus der Misere. Sie freue sich über meinen Entschluss und bat Unterstützung an.
Mein Entschluss steht. Er fällt jedoch, wenn ich keine Umsetzung sehe. Dann werde ich, gemäß meines rudimentären Verhaltensmuster’s meine Anwältin bemühen.
So etwas möchte ich unseren Kleinen nicht noch einmal zumuten:
Unsere Freundin Fanny, Luke mit geschwollener Stirn.
Luke mit Onkel Mathias
Luke mit Freund Lars
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